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Gasmelder / Kohlenmonoxidmelder für das Gewerbe

Im Gegensatz zu Erdgas und vielen anderen Brenngasen wird bei Industriegas teilweise auf die Beimengung eines Stoffes verzichtet, der das von Natur aus geruchslose Gas wahrnehmbar macht. Auch Kohlenmonoxid ist geruchs-, geschmack- und farblos. Dies macht die teils hochgiftigen Gase so gefährlich.

Gasmelder
Gasmelder
Gasmelder

Gasmelder melden schon das Auftreten kleinster Mengen mit einem lauten Alarmton. So bleibt Ihnen und Ihren Mitarbeitern nach dem Ertönen des Alarms noch genug Zeit, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen sowie das Gebäude zu verlassen.

Die Wahl des richtigen Melders hängt davon ab, welches Gas im Einsatz ist. Standardgeräte reagieren auf 1,5 % Butan- oder Propangas in der Luft, sensiblere Geräte entsprechend früher und auf weitere Gase.
Die Geräte alarmieren die Umgebung durch einen lauten Signalton und benötigen 12 oder 230 Volt. Die Sensoren sollten stets in Bodennähe installiert werden, da Gas schwerer als Luft ist und somit zu Boden sinkt.

Alle Gefahrenmelder sollten regelmäßig auf Funktionsbereitschaft überprüft werden. Bei vernetzten Meldern sollten Sie zusätzlich die reibungslose Übertragung zu weiteren Meldern oder zur Alarmzentrale überprüfen.


Wie kann ich meine Belegschaft schützen?

Hier einige Tipps, die helfen können, einer Kohlenmonoxidvergiftung vorzubeugen:

  • Nutzen Sie Gasmeldetechniken, abgestimmt auf die von Ihnen genutzten Gase und für Kohlenmonoxid.
  • Alle Gasheizungen, Raumheizgeräte, Kamine und Öfen (Öl, Gas und Holz) sollten jährlich von einem Fachmann geprüft und gewartet werden. Der beste Zeitpunkt dafür ist meistens der Spätherbst, wenn diese Geräte im Winter eingesetzt werden.
  • Grillen, zum Beispiel auf dem Sommerfest, darf nicht in geschlossenen Räumen stattfinden (ein Raum gilt auch dann als geschlossen, wenn eine Seite offen ist)
  • Lassen Sie niemals PKW oder LKW in geschlossenen Hallen laufen, auch nicht kurzzeitig (ein Raum gilt auch dann als geschlossen, wenn eine Seite offen ist)
  • Beachten Sie die Gebrauchsanweisungen und Verwendungsvorschriften von Maschinen mit Verbrennung.

Gasmelder / Kohlenmonoxidmelder

Erdgas und andere Brenngase werden in der heutigen Zeit odoriert – so wird die Beimengung eines Stoffes bezeichnet, der das von Natur aus geruchslose Gas wahrnehmbar macht. Das bei vielen Verbrennungsprozessen entstehende Kohlenmonoxid ist jedoch geruchs-, geschmack- und farblos. Dies macht das giftige Gas sehr gefährlich, in Deutschland sterben immer wieder Menschen in Ihren eignen vier Wänden an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung.

Gasmelder
Gasmelder
Gasmelder
Gasmelder

Kohlenmonoxid ist schwerer als Luft und setzt sich als erstes auf dem Boden ab. Es führt schon bei den ersten Atemzügen zu einer Ohnmacht und im weiteren Verlauf zum Tod. CO-Gase stellen bei defekten Heizanlagen (Gastherme, Gasherde) und nicht ordnungsgemäß funktionierenden Kaminen somit stets eine Gefahr dar.

Sie brauchen keinen CO-Melder, weil Sie ein Haustier haben? Falsch gedacht. Auch wenn einige Haustiere Kohlenmonoxid wahrnehmen können, gibt es viele Fälle, in denen sie Ihre Besitzer nicht rechtzeitig warnen konnten.

Gasmelder melden schon das Auftreten kleinster Mengen mit einem lauten Alarmton. So bleibt Ihnen nach dem Ertönen des Alarms noch genug Zeit, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen sowie das Gebäude zu verlassen.

Alle Gefahrenmelder sollten regelmäßig auf Funktionsbereitschaft überprüft werden. Dafür ist bei den meisten Meldern ein Knopf für einen Funktionstest integriert. Außerdem sollten Sie stets die Stromversorgung (Zustand der Batterien) überprüfen. Stellen Sie die Melder nicht mit Möbeln zu und streichen Sie nicht mit Farbe drüber, damit die Sensoren einwandfrei arbeiten können. Bei vernetzten Meldern sollten Sie zusätzlich die reibungslose Übertragung zu weiteren Meldern oder zur Alarmzentrale überprüfen.


Möchten Sie mehr wissen?

Mit den folgenden Informationen gehen wir ins Detail.

So erkennen Sie eine Kohlenmonoxid-Vergiftung

Kohlenmonoxid-Vergiftungen erkennen

Wie erkenne ich eine typische Kohlenmonoxid-Vergiftung?

Typische Vergiftungserscheinung ist eine eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit. So sind Kopfschmerzen, verminderte Sehleistung und Herzklopfen Anzeichen einer anfänglichen Rauchgas- bzw. Kohlenmonoxidvergiftung. Bei höherer Konzentration, so um circa 20 Prozent CO-Hb-Wert, kommen Schwindel und leichte Ohnmachtsanfälle hinzu.

Ab 40 Prozent verfällt man in Bewusstlosigkeit und kann sich nicht mehr bewegen. Werte um 65 % und höher sind bereits innerhalb weniger Minuten tödlich!

Schutz durch Kohlenmonoxid-Detektoren

Kohlenmonoxid-Detektoren

Gasmelder und Kohlenmonoxiddetektoren können Sie und Ihre Liebsten schützen!

Für circa 50 Euro gibt es zuverlässige Kohlenmonoxid-Detektoren, die Alarm schlagen, wenn sich eine bestimmte Konzentration CO in der Raumluft befindet. Wir empfehlen, bei der Anschaffung solcher Geräte auf gute Qualität zu achten. Solche Detektoren dienen jedoch nur als zusätzliche Sicherheit und ersetzen keinesfalls einen oder mehrere der oben genannten Tipps oder die regelmäßige Überprüfung bzw. Wartung von Verbrennungsgeräten und Schornsteinen.

Einige Vogelarten bauen Ihre Nester in Schornsteinen bzw. Kamin- und Rauchabzügen. Insbesondere Dohlen können innerhalb eines Tages ein Nest so bauen, dass der Rauchabzug nicht mehr ordnungsgemäß stattfinden kann und dadurch schnell gefährliche oder tödliche Konzentrationen von Kohlenmonoxid in den Wohnbereich gelangen. Spezielle Schutzgitter können den Nestbau verhindern. Der Preis für solche Gitter liegt bei circa. 80 - 100 Euro.


Tipps

Zu diesem Thema haben wir noch Hinweise für Sie.

  • Verbrennungsanlagen, Raumluftheizgeräte und Heizungen sollten jährlich von einem Fachmann geprüft und gewartet werden.
  • Verwenden Sie einen Gas-Backofen keinesfalls zum Heizen des Hauses!
  • Beachten Sie stets die Gebrauchsanweisungen und Verwendungsvorschriften von Verbrennungsgeräten.
  • Schornsteine und Rauchrohre sollten regelmäßig von einem Fachmann untersucht werden.
  • Lassen Sie niemals das Auto in geschlossenen Räumen laufen, auch nicht kurzzeitig.
  • Grillen Sie nicht in geschlossenen Räumen (ein Raum gilt auch dann als geschlossen, wenn eine Seite offen ist)

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